16.10.2019Kennenlernwochenende vom 11. - 13. Oktober 2019

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Mit dem Schuljahr 2019 /20 startete die Eliaschule wieder in einen neuen Abschnitt ihrer Geschichte.

Mit dem Beenden des Mittelschulzweigs schrumpfte die Anzahl der Schüler erheblich. Die Räume wurden für den Unterricht der Stufen 1-5 umgestaltet. Auch das Lehrerteam veränderte sich durch neue Lehrerkollegen.
Ein weiterer neuer Umstand sollte sein, gemeinsame Aktionen mit den zu Hause unterrichteten Heimschulkindern durchzuführen.
Besonders bei Feierlichkeiten, Exkursionen etc wollen wir uns gegenseitig unterstützen und befruchten.

So realisierten wir dieses Kennenlernwochenende in Sulzberg bei Familie Berger.
Am Freitagnachmittag starteten wir beim Essen von selbstgebackenem Kuchen und Apfelschorle und Tee und stärkten uns für den abendlichen Spaziergang durch Wald und Wiese bis zum Moorbad. Unterwegs entdeckten wir ein Erdwespennest, welches wahrscheinlich von einem Tier (Hund?) aufgebuddelt und halb zerstört worden war.
Wir konnten die leeren Wabenteile betrachten und versuchten, die wenigen noch lebenden Tiere in ihrer offenen Höhle mit einem großen Stein und Grasbüscheln vor Kälte und anderen Tieren zu schützen.

Als wir die Anhöhe hinaufstiegen, wurde die Luft zwar bereits kühl, aber der herrliche Sonnenuntergang mit Blick auf die Alpenkette entlang des Bregenzerwalds war wunderschön.
Gemeinsam sangen wir zum Lob Gottes das "Vater unser".
Ein besonderer und geliebter Teilnehmer unserer Gruppe war Zoe, eine kleine kinderfreundliche Hündin. Die Schüler liebten es, mit ihr über die Wiese zu rennen oder sie an der Leine zu führen.

Herrlichen Spaß machte es auch den Jungs, die Hügel hinabzukullern.
Unentwegt gab es Neues zu erforschen.
In einem gefällten Baumstamm entdeckten wir eine große Höhlung. Natürlich probierten einige, sich darin zu verstecken.

Inzwischen war es dunkel geworden und mit einem Plastikgefäß und Keschern erreichten wir das Moorbad. Die Dunkelheit und der Schein der Taschenlampe machte das Fischen der Molche und anderen Tierchen nur umso spannender.

Tatsächlich erbeuteten wir einen dicken Gelbrandkäfer, eine Wasserspinne, Libellenlarven und Molche.
Viel zu schnell verging die Zeit, die Tiere wurden zurück ins Wasser gelassen und der Heimweg angetreten.

Nach leckeren Ofenkartoffeln und Salat, mit gefüllten Bäuchen, sangen wir, begleitet von der Gitarre, frohe Lieder und hörten die wahre Geschichte von Georg Müller, dem Waisenhausvater.
Obwohl er in frühester Jugend bereits ein Dieb war, erlebte er wie Gottes Wort aus ihm einen ehrlichen Mann machte. Mit seiner neuen Einstellung wollte er nun anderen helfen. Statt Geld zu stehlen, erbat er es nun von Gott und erlebte auf diese Weise große Wunder.
Auch uns  ermutigte die Geschichte, Gott in großen und kleinen Dingen zu vertrauen.

Müde kuschelten sich anschließend alle in ihre Decken und schliefen auch bald ein.
Denn der Sabbat erwartete uns wieder mit neuen Abenteuern.
Alle Einzelheiten hier zu beschreiben würde zu lange dauern.
Jedenfalls Spaß und Spiel und jede Menge guter Laune und Gottes Wort entdeckten wir auf unserer Wanderung des "Schmugglerwegs".
Das herrliche Wetter mit warmen Sonnenschein, welches Gott für dieses Wochenende austeilte, genossen wir in vollen Zügen und machten unseren Ausflug zum großartigen Erlebnis.
Obwohl der Weg lang war (unterwegs gab es so vieles zu bestaunen und entdecken), hielten alle Kinder ob groß, ob klein, prima durch und freuten sich auf den Schatz, der am Ende des Weges versteckt worden war.

Spaghetti mit Tomatensoße und Salat, gemeinsames Singen und eine Geschichte von 2 Kindern die durch Singen und Gebet vor einer Gefahr im Wald gerettet wurden, rundeten die erlebnisreichen Tag ab.

Der Sonntagvormittag wurde zum aufräumen und putzen der Zimmer genutzt.
Aber natürlich durfte auch danach das Singen und Zeit für Gottes Wort nicht fehlen.
Lieblingslieder waren "Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja, preiset den Herrn" (mit Bewegung) und "Für Gottes Wort nehm ich mir Zeit".
Von Esau und Jakob und dem Mädchen mit den Blumenzwiebeln lernten wir, dass Gott immer seine eigene Zeit hat und es uns gut tut, wenn wir warten können.

Na, und was konnten die Schüler wohl kaum mehr erwarten? Natürlich noch einmal raus in die Natur zu gehen.
So unternahmen wir (diesmal bei Tageslicht) nochmal mit Keschern und Behältern bewaffnet einen Spaziergang zum Moorteich. Auch bei Tag ließen sich etliche der Wassertierchen fangen und bereiteten den Betrachtern großes Vergnügen.

Schneller als erwartet hieß es Abschied nehmen.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal und bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern.

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