11.01.2017Ein Lehrergedicht

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Hallo, ihr edlen Ritter von Österreich!

Habt ihr’s vernommen?

Wir sind noch ganz benommen,

hier vor dem Arlberg

in Vorarlberg.

 

Der alte Vogt,

Kurt – so hieß er wohl,

wurd’ uns weggenommen

und seine Frau mit ihm zugleich.

 

Das Fräulein Carmen

dann allein,

und das Liebfräulein

Engelein,

sowie die dritte war im Bunde,

als sie verließen uns’re Runde.

 

Einsam nur ein junger Knabbe,

hielt harrend aus

auf seiner Wache.

 

Dann kam eilend schnell zur Hilfe bei

der feiste Ritter aus der Walachei.

Zusammen mit dem harden Gerd

und einem Engel namens Bert

bauten sie eine Holzburg neu

mitten in der Sandlerei.

 

Nun gesellte sich herbei

Frau Anke aus der Nachhilferei.

dann bald – es gefiel uns wohl,

Verstärkung aus Tyrol.

 

Der Oberfürst des Landes nun,

befahl uns,

die Türe aufzutun,

für Speziellisten

aus seinem Künigstum.

 

Sodass die Fürsten aus dem Osten,

staunten als sie kamen

um zu kosten

die süße Leckerei

am Tag der Einweiherei.

 

Das hatte alle so verbloffen,

dass uns die Kinder fast sind abgesoffen.

Und weil sie nicht Schaden sollen leiden,

müssen manche jetzt zu Hause bleiben.

 

Sieht es nicht gefährlich aus,

das neue Haus?

 

Doch diese Burg,

sie stehet jedem offen,

- außer dem, der ist besoffen.

 

Elmar Walch

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