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31.12.2014

Freunde am anderen Ende der Welt

Zu Besuch beim Partnerprojekt “Mukuyu Outreach” in Sambia, Afrika

Um ein Stückchen des europäischen Reichtums mit einer anderen Kultur zu teilen, besteht seit 2013 eine Kooperation zwischen der Privatschule Elia und einem afrikanischen Entwicklungshilfeprojekt. Dieses Projekt unterstützen die SchülerInnen durch Gewinne, die im Schulgarten erzielt werden.

Im Jahr 2013 erwirtschafteten die SchülerInnen der Mittelschule erstmals einen Gewinn durch ihre Arbeit im Schulgarten. Als ihnen im November 2013 die Abrechnung präsentiert wurde, erhielten sie gleichzeitig Informationen über ein Entwicklungshilfeprojekt in Afrika. Mukuyu Outreach befindet sich im Südosten Sambias, direkt am Sambesi. Durch Viehwirtschaft sorgt Familie Myburgh (die Leiter des Projekts) dafür, dass Arbietsplätze in der Umgebung vorhanden sind und finanzielle Mittel für die Unterstützung der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Weiters sorgt die Familie mit Hilfe von ehrenamtlichen Fachkräften und Sponsoren aus dem Ausland dafür, Infrastruktur in der Umgebung aufzubauen. So wurden in den letzten zwei Jahren ein Schul- Campus, ein Sozialzentrum und mehrere Kirchengebäude errichtet.

Einerseits erhielten unsere SchülerInnen die Gelegenheit, Brieffreundschaften zu Kindern aus den dortigen Dörfern aufzubauen, andererseits, durften sie entscheiden, ob ein Teil ihres Gewinns dem Projekt zugute kommen sollte. Als die SchülerInnen begriffen, wie wenig die Kinder in der Umgebung des Projekts zum Überleben haben, spendeten sie ihren gesamten Gewinn zur Unterstützung von Mukuyu. Ihr Geld wurde für die Unterstützung von Aids- Waisenkindern und für den Bau eines Kirchengebäudes verwendet.

Auch im Jahr 2014 gaben die SchülerInnen wieder großzügig von ihrem Gewinn ab. Diesmal wird damit das Fundament für eine adventistische Primarschule gegossen. Frau Aßmann - eine der Lehrpersonen - war in den Weihnachtsferien vor Ort, um das Projekt zu besichtigen, Freundschaften zu knüpfen und Grüße bzw. Briefe zu überbringen.

Erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen weltweit leben und wie wenig wir “reichen” Länder uns bewusst sind, dass wir Ärmeren gegenüber eine Verantwortung haben.

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